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Am finanziellen Ziel vorbei

Aktualisiert: 6. März

Sollte ich etwas anders machen?

 

Im März 2020 auf der Ilha Grande ging es los. Das Vorhaben entdeckte sich neu mit Musik Erfolg zu haben und schaute mit neuen Perspektiven filigran durch den dichten Entertainment Dschungel um irgendwo eine nährende Lichtung zu entdecken. Finanziell gesehen bin ich heute Musiktechnisch nicht weiter als vor mehr als 3 Jahren und wahrscheinlich sogar deutlich schlechter wenn eine auf Zahlen basierte Bilanz gezogen werden würde. "Palm Trees ich mach jetzt übertrieben Money" ist und bleibt ein Traum den ich damals ins Leben versuchte zu rufen.

Zum Glück gibt es auch andere Wege auf unserem wundervollen Planeten sogenanntes Einkommen zu generieren oder zu schöpfen. So unterstützt mich gerade neben meiner Familie auch die Urwaldmedizin Rapé sehr stark. Eigentlich hatte ich eher an Rap gedacht und nicht an das dem ausgesprochenen Hapeh, dass im Brasilianischen allerdings tatsächlich mit R geschrieben wird und somit dem Rap zumindest auf dem Papier verdammt ähnlich ist.

Wie wird so schön gesagt? Pass auf was du dir wünscht und das wohl in jedem kleinen Detail. Was auch immer das Leben vor hat und ob es tatsächlich Rapé anstatt Rap gehört haben mag ist mir eigentlich schnuppe solange ich im hier und jetzt öfter als weniger die Freude zu spüren bekomme. Jedes mal wenn das passiert bin ich einfach nur Dankbar egal aus welchem Grund das nun so ist. Trotzdem fühlt es sich gerade so an und es liegt wohl in der Luft etwas anders zu machen als zuvor.

Ich habe mich die letzten 3 Jahre sehr stark auf das wie und deren Umsetzung fokusiert anstatt einfach genau das zu tun wofür ich es mache, die Musik. So hab ich lediglich ein einziges mal mein Mikrofon aufgebaut in den letzten 2 Monaten um etwas aufzunehmen obwohl ich einen genialen Kellerraum zur Verfügung hatte in dem bestimmt hätte viel mehr kreatives Entstehen können als die Vermarktung meiner Musik. Selbst wenn nichts hervorragendes dabei entsteht, einfach das sein mit meiner Stimme und das benutzen dieser nicht nur im eigenen Kopf sondern auch für die Außenwelt wäre definitiv wohl mehr angebracht als die ganze Theorie und deren Verkleidung. Zu dieser gehören unter anderem unglaublich Zeitintensive Videos zu kreieren, ein Geschichte dazu erzählen, Skits und Skripts aus unzähligen Buchstaben, hunderte Youtube Tutorial Video Stunden über das ganze Know How mit deren Umsetzung in allen Bereichen (Musik, Video, Marketing, etc.), viel Geduld und unerschöpfliche Ausdauer, eine starke Mentalität, viele Wochen und Nächte vor dem Computer in der Einsamkeit, kein tropfen Alkohol seit 5 Jahren und natürlich mit dem wie all dieser Schnickschnak angefangen hat, der Fanbase Academy. Ihr und den anderen aufgezählten Aspekten, zusammen mit noch vielen weiteren, habe ich nach dem Versprechen zu funktionieren all meine Zeit und Energie gewidmet das fast unmögliche, mit Rap einen stabilen Lebensunterhalt zu verdienen, möglich zu machen. Dies ist mir eindeutlig und völlig ehrlich gesagt überhaupt nicht gelungen und somit habe ich das Ziel verfehlt welches ich auch langsam aber sicher und möglichst schnell wieder aus den Augen verlieren will.

Ja eigentlich wäre ich lieber am Strand oder in der Natur am Wasserfall oder mit Freunden und ich hätte auch die Möglichkeit dazu aber irgendwie will ich es mir oder wem auch immer irgendwie ständig beweisen wie erfolgreich ich sein kann in so vielen Bereichen die ich neuerdings immer häufiger hinterfrage. Gerade mein diesen Monat entstandenes Werk 'Jeden Tag' zeigt einerseits ein super Beispiel von einem absolutem Höhepunkt in meiner Videoproduktionskarriere, als auch im Mixing- und Masteringbereich wie ich finde aber ironischer Weise andererseits paradoxerweise das verlangen jeden Tag einfach leben zu wollen. Das Stück ist schon viele Jahre alt, schließlich bin ich mittlerweile 38 und im Song rappe ich von 35. Das zeigt mir wie zeitintensiv und wie wichtig mir meine 'Arbeit' geworden ist.

Früher lieh ich mir ein Mikrofon für maximal ein paar Tage, hatte eine super Zeit beim rekorden und hab das Ding nach spätestens einer Woche rausgehauen. Heute ist es, so darf ich sagen, leider ein wahrscheinlich zu verkopftes durcheinander geworden was zu ungaublich komplexen Produktionen führt, ja fast schon eine Art verzweifelter Perfektionismus der entstanden ist.

Ich muss schon sagen, es ist schon der absolute Wahnsinn was ich mittlerweile auf die Beine stelle und das weckt tiefe Dankbarkeit und Stolz in mir aber irgendwie scheint es das Ziel zu verfehlen, weil es sich nicht mehr wirklich anfühlt als mache ich es für mich sondern um irgendeine Fremdenergie zu befriedigen die vielleicht gar nichts mit mir und meinem Kern zu tun hat. Desshalb geht es jetzt erstmal, wie so oft zuvor, wieder ab in die Welt der Extase aus Brasilien. Bis Ende Mai werde ich dort meine Zeit verbringen und freue mich total auf ein so anderes Leben im Vergleich zu dem sehr struktutiertem wie ich es hier lebe.


 

Und das Jeden Tag

Ja, eigentlich will der Boy und somit ein Teil von mir Simon einfach nur leben, und das jeden Tag, einfach jeden Tag. Es ist schon oft synchronistisch ein galaktischer 'Joke' wie die Musik die ich sozusagen öffentlich release oder zugänglich mach auch genau das wiederspiegelt was aktuell bei mir Sache ist obwohl die Musik oft Jahre zuvor geschrieben oder aufgenommen wurde. Trotzdem findet die Geschichte von ein Traum die vor vielen Jahren entstanden ist mit der dazugehörigen Musik immer wieder in mein aktuelles hier und jetzt.

Ich bin sehr dankbar für meine Reise und alles was bis jetzt geschehen ist. Lange Zeit war ich frustriert über das System oder bestimmte Einrichtungen auf der Erde die aus meiner Perspektive nicht ganz auf Freude basieren oder nicht vollständig aus Begeisterung hinaus funktionieren sondern denen eher ein Überlebensmechanismus zu Grunde liegt, einer Art do-or-die Philosophie. Ich hatte es satt mich von mir damals erscheinenden Zwängen und sozialem Druck und einem für mich zu fragwürdigem System oder dieser Matrix täglich ausgeliefert zu fühlen. Ich wollte mich all diesem nicht mehr hilflos unterordnen zu "müssen". Es spiegelte in keinster Weise das wieder was für mich das Herz definierte und das war lange Zeit eine riesen Qual für mich.

Ich entschied mich also für die blaue Pille. Jetzt schein ich an einem Punkt angekommen zu sein indem ich voller Selbstgewissheit und Selbstliebe einen sehr angenehmen Existenzraum um mich schöpfe. Das ist wirklich ein tolles Gefühl welchem ich weiter folgen will und Energie durch Aufmerksamkeit und Intension zufließen lassen will. So ist diese Idee von 'Jeden Tag' tatsächlich nicht nur in meiner Kunst zufällig etwas kreativ entstandenes sondern ein tiefer Ansporn auch mein echtes Leben danach auszurichten. So gibt mir der Boy sehr oft Inspiration und vor allem Mut und ich bin sehr froh ihn weiterhin durch mich durch fließen zu lassen und ihm durch mich eine Ausdrucksplattform zu bieten.

Und warum eigentlich auch nicht? Ich werde nun immer mehr versuchen genau das zu machen was ich will, was mir Freude und Begeisterung bringt und alles andere einfach immer mehr sein lassen. Dazu am besten gleich damit anfangen und dann einfach jeden Tag so weiter machen. Alles was auf inneren Widerstand trifft sofort beiseite legen und woanders weiter machen. Denn wer weiß, vielleicht haben wir diese Gefühle ja auch aus gutem Grund um uns genau das zu vermitteln und als Wegweiser zu dienen uns in eine bestimmte Richtung zu lenken. Weg von Stress und Anspannung und hin zu Einfachkeit und Extase.


 
MAL GANZ EHRLICH
Ich wollte unbedingt vor Brasilien noch diesen BLOG schreiben. Eigentlich bin ich voll müde und folge dadruch eher weniger meiner Begeisterung aber wie gesagt, Routinen dürfen sich verändern und ich darf dies erlauben und zulassen.

Was passiert jetzt?

Es mag gleich aussehen aber es ist dennoch immer etwas anders. So funktioniert für mich die ganze Existenz. Ich werde sowieso weiterhin Jung Kemmo leben und am leben lassen, mich weiterhin der Musik widmen und mein bestes geben das Projekt und den Traum erfolgreich zu Ende zu bringen. Aber ich werde versuchen das Ganze wieder etwas entspannter angehen zu lassen. Vielleicht werde ich nicht mehr genau am Monatsende ein BLOG schreiben, vielleicht wird die Webseite stark umstrukturiert oder vielleicht gibt es bis Ende Mai gar nichts mehr neues zu sehen. Naja eine Sache kommt bestimmt noch. Das neue Musikvideo und die Veröffentlichung von 'Tao Feliz'.

Ansonsten werde ich in den exotischen Geschmacksfeuerwerken der Papaya versinken und auch im Meer für paar Sekunden bevor ich wieder auftauche. Ich werden mich jeden Moment versuchen zu fragen was mir jetzt am meisten Freude bringen würde und dann danach versuchen zu handeln. Das ist der Plan, nicht mehr und nicht weniger. Was dabei rumkommt wirst du wohl irgendwie von mir zu hören oder sehen bekommen, sei es über Jung Kemmo oder sonstigen Persönlichkeitsstrukturen in meinem Körper. Aber ich bin mir sicher, dass die Musik eine sehr tragende Rolle dabei spielen wird Simon zu sein, die Frage ist nur wie und in welcher Art und Weise. Am ursprüngliche Ziel bin ich nun vorbeigesegelt aber das heißt ja nicht, dass das nächste oder eigentliche dadruch nicht erreichbar wäre. Und welches dies ist werde ich bestimmt noch herausfinden. Aber ich werde sicherlich bis dahin versuchen es etwas anders zu machen als zuvor.

Ich drück dich!


 

FLYMINGOlife

Im Flymingolife läuft es immer besser. Die Liebe ist deutlich zu spüren und ich fühle mich in meiner absoluten Blütezeit. Das liegt bestimmt auch an dem lieben Flamingo der mich nun seit 2013 begleitet. Das Team wächst und die Säulen stehen stabil. Die Familie wird größer und der Spirit ist nicht mehr aufzuhalten. Die Präsenz des FLYMINGOlife Energiefelds expandiert weiter, segnend die irdische Existenz.

 

Ich freu mich auf unsere Reise in den kommenden Wochen und Monaten!


Sooooooooooo! Fair!


#BLOG19 #FLYMINGOlife #MANKANNESNICHTBEIBRINGEN #EinTraum #DerAnfang


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